1. Gesetzliches Widerrufsrecht
Diese Regelungen gelten für Verbraucherbestellungen über jorvrix.com, soweit für die jeweilige Ware keine gesetzliche Ausnahme vom Widerrufsrecht besteht. Als Verbraucher gilt eine natürliche Person, die eine Bestellung überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder einer gewerblichen noch einer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Bei Fernabsatzbestellungen besteht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Innerhalb dieser Frist muss für den Widerruf kein Grund angegeben werden.
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Bei einer einzelnen Ware beginnt die Frist grundsätzlich mit dem Erhalt der Ware.
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Besteht eine einheitliche Bestellung aus mehreren Waren, die getrennt geliefert werden, kann für den Fristbeginn der Erhalt der letzten Ware maßgeblich sein.
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Fällt der letzte Tag einer gesetzlichen Frist auf einen Samstag, Sonntag oder am maßgeblichen Ort anerkannten allgemeinen Feiertag, tritt grundsätzlich der nächste Werktag an dessen Stelle.
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Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung einer eindeutigen Widerrufserklärung.
Der Widerruf kann über die dafür vorgesehenen Kontaktmöglichkeiten erklärt werden. Eine bestimmte Begründung ist nicht erforderlich.
Für Rücksendungen im Rahmen des gesetzlichen Widerrufs wird nach den derzeit vorgesehenen Rückgabebedingungen grundsätzlich ein vorausbezahltes Rücksendeetikett bereitgestellt, sodass für die reguläre Rücksendung keine gesonderte Vorauszahlung der Rücksendekosten vorgesehen ist.
Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht, beispielsweise bei bestimmten individuell angefertigten oder nach Öffnung aus Hygienegründen nicht rückgabefähigen Waren, bleiben unberührt.
2. Folgen eines Widerrufs
Nach Eingang einer eindeutigen Widerrufserklärung wird der Vorgang dem betreffenden Auftrag zugeordnet. Die Rückabwicklung richtet sich anschließend nach dem gesetzlichen Widerrufsrecht und dem jeweiligen Rücksendestatus.
Für erstattungsfähige Zahlungen wird grundsätzlich das Zahlungsmittel berücksichtigt, das bei der ursprünglichen Bestellung eingesetzt wurde, sofern keine andere zulässige Vereinbarung getroffen wurde.
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Die Rückzahlung umfasst bei einem gesetzlichen Widerruf grundsätzlich auch die Kosten der günstigsten angebotenen Standardlieferung.
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Zusätzliche Kosten, die durch eine ausdrücklich gewählte teurere Versandart entstanden sind, müssen nicht in gleichem Umfang erstattet werden.
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Für die Rückzahlung gilt grundsätzlich eine Frist von höchstens 14 Tagen ab Eingang des Widerrufs.
Bei Warenbestellungen kann die Rückzahlung bis zum Eingang der zurückgesandten Ware oder bis zum Nachweis der Absendung zurückgehalten werden, sofern keine Abholung angeboten wurde.
Die Ware sollte spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erklärung des Widerrufs zurückgesendet werden. Für die Einhaltung dieser Frist ist die rechtzeitige Absendung maßgeblich.
3. Rückgabe einleiten
Für die praktische Abwicklung einer Rücksendung kann der Support kontaktiert werden. Die Angabe einiger Bestelldaten erleichtert die Zuordnung und verhindert, dass eine Rücksendung einem falschen Auftrag zugeordnet wird.
Hilfreich sind insbesondere:
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die betreffende Bestellnummer,
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bei Bedarf Informationen zur ursprünglichen Zahlung,
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bei beschädigten, unvollständigen oder fehlerhaft gelieferten Artikeln eine kurze Beschreibung des festgestellten Problems.
Fotos oder Videos können bei sichtbaren Beschädigungen oder einer Falschlieferung zur Dokumentation beitragen. Sie sind jedoch nicht Voraussetzung für die Erklärung eines gesetzlichen Widerrufs.
Nach Eingang der Anfrage können Informationen zum vorgesehenen Rückgabeweg, zur Rücksendeadresse und gegebenenfalls zum Rücksendeetikett übermittelt werden. Die Bearbeitungszeit für eine solche Supportanfrage liegt erfahrungsgemäß häufig im Bereich von 1 bis 3 Werktagen, kann jedoch je nach Anfrageaufkommen abweichen.
Eine Bearbeitungsdauer des Supports verändert eine bereits fristgerecht abgegebene Widerrufserklärung nicht.
4. Kosten und Organisation der Rücksendung
Wie eine Rücksendung organisiert wird, richtet sich unter anderem nach dem Grund der Rückgabe, der Art des Artikels und dem Zeitpunkt der Anfrage.
Für Rücksendungen, die im Rahmen des bestehenden 14-tägigen Widerrufsrechts über das vorgesehene Verfahren abgewickelt werden, ist derzeit grundsätzlich keine zusätzliche Rücksendegebühr vorgesehen.
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Ein verfügbares vorausbezahltes Rücksendeetikett kann für die reguläre Rücksendung verwendet werden.
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Bei freiwilligen Rücknahmeanfragen außerhalb des gesetzlichen Widerrufszeitraums können abweichende Bedingungen oder Rücksendekosten gelten.
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Sperrige oder aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht normal versandfähige Artikel können eine gesonderte Transportorganisation erfordern.
Soweit innerhalb des gesetzlichen Widerrufszeitraums nach den geltenden Rückgabebedingungen eine kostenfreie Abholung vorgesehen ist, kann bei dafür geeigneten Großartikeln eine entsprechende Abholung organisiert werden.
Welche Transportmethode im Einzelfall verwendet werden kann, ergibt sich aus den Rückgabeinformationen für den betreffenden Artikel.
5. Erstattungsablauf
Sobald die Voraussetzungen für eine Rückzahlung vorliegen, erfolgt die weitere Bearbeitung auf Grundlage des Widerrufs-, Rückgabe- und Zahlungsstatus.
Bei einem gesetzlichen Widerruf richtet sich die Erstattungsfrist nach den anwendbaren gesetzlichen Vorgaben. Dabei kann insbesondere berücksichtigt werden, ob die Ware bereits eingegangen ist oder ein geeigneter Nachweis über ihre Absendung vorliegt.
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Die Erstattung wird grundsätzlich über die ursprüngliche Zahlungsart abgewickelt.
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Für eine reguläre Erstattung wird keine zusätzliche Erstattungsgebühr erhoben.
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Nach Veranlassung der Rückzahlung kann die tatsächliche Verbuchung zusätzlich von der Bank, dem Kartenaussteller oder dem Zahlungsdienstleister abhängen.
Die technische Banklaufzeit ist von der eigentlichen Einleitung der Rückzahlung zu unterscheiden.
Ist eine bereits veranlasste Erstattung nach einem ungewöhnlich langen Zeitraum nicht auf dem verwendeten Zahlungsmittel erkennbar, kann der Zahlungsstatus anhand der Bestelldaten geprüft werden.
6. Zustand der zurückgesandten Ware
Während der Widerrufsfrist darf eine Ware grundsätzlich in dem Umfang geprüft werden, der erforderlich ist, um ihre Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise festzustellen. Eine vollständige Unbenutztheit oder uneingeschränkte Wiederverkaufsfähigkeit ist daher nicht pauschal Voraussetzung für die Ausübung eines gesetzlichen Widerrufsrechts.
Für eine möglichst unkomplizierte Bearbeitung empfiehlt es sich dennoch, Ware, Zubehör und vorhandene Verpackungsbestandteile sorgfältig aufzubewahren.
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Zubehör und mitgelieferte Bestandteile sollten nach Möglichkeit gemeinsam mit dem Hauptartikel zurückgesendet werden.
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Die Ware sollte für den Rücktransport angemessen verpackt werden.
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Eine normale Prüfung des Produkts ist von einer darüber hinausgehenden Nutzung zu unterscheiden.
Entsteht ein Wertverlust durch einen Umgang mit der Ware, der zur Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften oder Funktionsweise nicht erforderlich war, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein entsprechender Wertersatz berücksichtigt werden.
Dies berührt die grundsätzliche Möglichkeit, den Widerruf fristgerecht zu erklären, nicht.
7. Umtausch
Wer statt einer Erstattung einen anderen Artikel, eine andere Ausführung oder eine andere Größe erhalten möchte, kann eine Umtauschanfrage einreichen.
Ein Umtausch ist als zusätzlicher Service von den gesetzlichen Widerrufs- und Gewährleistungsrechten zu unterscheiden. Ob ein unmittelbarer Austausch möglich ist, hängt unter anderem von Artikelbestand, Variante und aktuellem Bearbeitungsstatus ab.
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Zunächst kann die Rückgabe des ursprünglichen Artikels geprüft und erfasst werden.
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Ist die gewünschte Ersatzvariante verfügbar, kann anschließend eine entsprechende Austauschabwicklung erfolgen.
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Für eine neu versandte Ware können nach Versand aktualisierte Transport- und Sendungsinformationen bereitgestellt werden.
Ist ein gewünschter Umtausch nicht verfügbar, können je nach Fall die für Rückgabe und Erstattung vorgesehenen Verfahren genutzt werden.
8. Verzögerungen durch außergewöhnliche Ereignisse
Naturereignisse, erhebliche Störungen des Transportnetzes, Arbeitskampfmaßnahmen oder andere nicht vorhersehbare Ereignisse können den tatsächlichen Transport einer Rücksendung beeinflussen.
Solche Umstände können beispielsweise dazu führen, dass ein Paket länger unterwegs ist oder eine geplante Abholung nicht zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt erfolgt.
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Transportstörungen können die physische Rücksendung verzögern.
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Bei Problemen innerhalb einer Lieferkette kann eine alternative Transportmöglichkeit geprüft werden.
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Die weitere Abwicklung richtet sich nach den tatsächlich verfügbaren Versandmöglichkeiten und dem Status des jeweiligen Vorgangs.
Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte und gesetzlich vorgeschriebene Fristen werden durch diese Hinweise nicht eingeschränkt.
9. Datenschutz bei Rückgabe und Erstattung
Für die Bearbeitung einer Rückgabe, eines Umtauschs oder einer Erstattung werden nur die hierfür erforderlichen Bestell- und Kontaktdaten verarbeitet.
Dazu können insbesondere Name, Liefer- beziehungsweise Rechnungsdaten, Kontaktinformationen, Bestellnummer sowie für die Zahlungszuordnung erforderliche Angaben gehören.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter Berücksichtigung der GDPR und der jeweils anwendbaren Datenschutzvorschriften. Technische und organisatorische Maßnahmen dienen dazu, Zugriffe auf personenbezogene Informationen auf die jeweils erforderlichen Prozesse zu beschränken.
Betroffene Personen können im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen unter anderem folgende Rechte haben:
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Auskunft über verarbeitete personenbezogene Daten,
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Berichtigung unrichtiger oder unvollständiger Informationen,
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Löschung, sofern keine gesetzlichen Gründe einer Löschung entgegenstehen,
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Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, soweit die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
Weitere Informationen zu Verarbeitungszwecken, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und Betroffenenrechten sollten in der Datenschutzerklärung bereitgestellt werden.
10. Beschädigte, unvollständige oder falsch gelieferte Ware
Eine beschädigte oder falsch gelieferte Ware wird nicht ausschließlich über das freiwillige Umtauschverfahren behandelt. Gesetzliche Rechte bei mangelhaften Waren bleiben von dieser Rückgaberichtlinie unberührt.
Wird bei der Lieferung eine Beschädigung, ein fehlendes Teil oder ein anderer als der bestellte Artikel festgestellt, kann der Sachverhalt über den Support gemeldet werden.
Zur Prüfung können folgende Angaben hilfreich sein:
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Bestellnummer und Bezeichnung des betroffenen Artikels,
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eine kurze Beschreibung des festgestellten Problems,
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bei sichtbaren Schäden gegebenenfalls Fotos oder Videos der Ware und Verpackung.
Auf Grundlage des konkreten Sachverhalts kann anschließend geprüft werden, welche Form der weiteren Bearbeitung in Betracht kommt, beispielsweise Ersatz, Nachlieferung, Rückgabe oder eine andere gesetzlich vorgesehene Lösung.
Das gesetzliche Widerrufsrecht sowie gesetzliche Rechte bei Mängeln werden durch dieses Verfahren nicht eingeschränkt.
Kontakt
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Fragen zu Rückgabe, Widerruf, Erstattung, beschädigten Artikeln oder einem möglichen Umtausch können über folgende Kontaktmöglichkeit eingereicht werden:
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E-Mail: service@jorvrix.com
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Für die Zuordnung einer Anfrage sollte nach Möglichkeit die Bestellnummer angegeben werden.